USA – Cross Washington Trail

Am Mittwoch warten wir auf ein trockenes Fenster und radeln südlich zur USA-Grenze. Mit unserem Visa reisen wir nun problemlos in die USA 🇺🇸 ein. In Bellingham wartet unsere Warmshower-Familie Colleen, Jan und ihr Sohn Eliot auf uns. Es ist einfach super dieses Warmshower! Überall wird man mit offenen Armen und als Freunde empfangen. Auf diese Weise werden Erfahrungen ausgetauscht und wir bekommen von ortskundigen Radfahrern super Tipps. Die weitere Etappe bis Deception-Park ist sehr schön. Auf einer Weide sehen wir Kühe mit enorm grossen Hörner. Das schöne hier ist, dass wir mit dem Farmer sprechen können und erfahren so viele interessante Infos über diese Texas Longhorns. Am Abend geniessen wir am Strand unser Abendessen und haben spannende Gespräche mit einem Pärchen, welches fürs Wochenende mit Büsli, Bikes und Handorgel unterwegs ist. Später lernen wir die pensionierten Radler Linda und Mike kennen, welche bereits vier Jahre per Rad Südamerika und Nordamerika bereisen. Sie laden uns ein auf ihrem Campingplatz zu campieren und wir haben einen spannenden Austausch. Interessant ist auch zu sehen, wie Komfort im Alter zu nehmen kann und wir staunen über ihre Campingstühle, Massagerolle und das grosse Zelt. Bis spät in die Nacht donnern Militärflugzeuge über unsere Köpfe. In Oak Harbour arbeitet die Hälfte der Bewohner auf dem Militärflugplatz. Die Insel ist sehr schön und wir geniessen die Fahrt abseits des Highways sehr. Mit der Fähre fahren wir von Coupeville nach Port Townsend und radeln bis spät am Abend nach Blyn, wo wir bei Bob vor dem wunderschönen Haus im Wald campieren dürfen. Zum Frühstück serviert uns Bob ein feiner Smoothie und wir können ihn etwas näher kennen lernen. Eine sehr inspirierende und spannende Begegnung mit dem Autor, Fotograf, Musiker sowie natürlich Radfahrer.

In Sequim biegen wir in den Olympic Park ab und starten somit den Cross Washington Bikepacking Mountainbike Trail. Das erste Stück ist sehr bewaldet. Zum Glück finden wir eine Waldlichtung für die Übernachtung und ein guter Zeltplatz. Am nächsten Tag geht es auf und ab durch den Wald. Das Highlight ist dann aber ein wunderschöner, aber zum Teil anspruchsvolle Singletrail, welcher entlang eines Flusses über einen schönen Waldboden führt. Das macht Spass!👍 Erst in Quilcene realisieren wir, wie heiss es ist und wir sind froh, dass wir im kühlen Wald radeln konnten. Direkt am Meer finden wir einen Beachzugang, was hier eher selten ist da vieles privat ist, und entschliessen uns dort zu übernachten. Wir haben bereits unser Zelt aufgestellt als wir plötzlich realisieren, dass die Flut eintrifft und das Meer immer näher zu unserem Zelt kommt. Es bleibt uns also nichts anderes übrig als ein anderer Schlafplatz zu suchen… Nach Kingston ist der Trail sehr abwechslungsreich! Wir haben sogar eine super Sicht in die verschneiten Berge vom Olympic Park. Von Port Gamble führt der Trail durch den Wald und wir sind überwältigt wie gut das Biken mit unseren immer noch schweren Bikes auf den Waldpfaden über Wurzeln geht. Es ist zwar ziemlich anstrengend, aber es macht super viel Spass! In Kingston werden wir von unserem nächsten Warmshower Cody herzlich empfangen. Am Morgen macht uns seine Mutter ein leckeres Frühstück und wir radeln nach Bainbridge Island, wo uns die Fähre nach Seattle bringt. Seattle hat eine schöne Pier, hohe Wolkenkratzer und extrem viel Verkehr. Somit sind wir froh, dass es ein separaten Fahrradweg gibt👍 Etwas östlich von Seattle werden wir von unserem nächsten Warmshower Eric mit seinem Auto abgeholt. Wir sind ihm extrem dankbar dafür, da er auf einem Hügel wohnt mit einer extrem steiler Zufahr. Wir sind überwältigt von der grossen Gastfreundschaft von Eric und seiner Familie! Eric kocht für uns, macht Waffeln zum Frühstück und im wunderschönen Garten haben wir sehr spannende Gespräche, wo wir so vieles über die USA und auch die Mexikanern kennen lernen. Eric hilft uns die Stromkabel von Andis Rad zu löten und bringt uns zu einem sehr professionellen, mehrstöckigen Radgeschäft. Zusammen mit Erics Frau Loretta und den beiden Zwillingen geniessen wir wieder einmal indisches Essen. Danach führt uns Loretta zu einem wunderschönen Aussichtspunkt auf Seattle. Nach den zwei sehr erholsamen Tage verabschieden wir uns von Eric und seiner Familie und radeln bei wieder etwas kühleren Temperaturen weiter nach North Bend.

In Snoqualmie besuchen wir den eindrücklichen Wasserfall und radeln dann auf dem Iron Horse Trail, ehemalige Eisenbahnstrecke, bis wir ein gutes Plätzchen zum Campieren finden. Am nächsten Morgen ist es neblig und kühl. Der Trail führt durch einen langen, dunklen Tunnel. Zum Glück haben wir Rückenwind, so sind wir schneller in Cle Elum. Die Strecke auf dem Iron Horse Trail ist nämlich etwas eintönig. Von Cle Elum Biken wir mit vollen Taschen nach Roslyn, wo wir in einem Park schlafen. Roslyn entpuppt sich am nächsten Morgen als ein wunderschönes Dörfchen. Im Park findet ein Hundeevent statt, welchem wir vergnügt zuschauen: Es geht darum, welcher Hund am besten gehorcht und kann am weitesten ins Wasserbassin springt. Im Dörfchen selbst findet der Sonntagsmarkt statt, wo wir leckere Aprikosen und Kirschen kaufen. Erst viel später als geplant, machen wir uns wieder auf den Weg. Wow, diese Trails hinter Roslyn sind sensationell, treiben uns jedoch mit der Steilheit und der Hitze ein paar Schweisstropfen an die Stirn!😅 Es erinnert uns an Südfrankreich😀👍 Der flowige Singletrail ist ein schöner, schmaler Waldweg, welcher jedoch ein paar sandige Abschnitte hat. In der Nacht werden wir von einem Regenschauer überrascht und am Morgen ist es ziemlich kühl. An diesem Tag bewältigen wir viele Höhenmeter. Für ein kurzes Teilstück müssen wir auf dem Highway fahren. Was für ein Verkehr dies ist!!! Als unser Weg dann wieder in den einsamen und ruhigen Wald führt, atmen wir erleichtert auf. An einer Waldlichtung neben einem Bach campieren wir und hängen unser Essenssack auf. Dies ist immer wieder eine kleine Herausforderung: Es muss ein geeigneter Baum und Ast gefunden werden, dann ist ein geschicktes Werfen und Knüpfen gefragt. Und je nachdem kann dies schnell eine halbe Stunde in Anspruch nehmen 🙈…. Bei frischen 5 Grad Celsius erwachen wir am nächsten Morgen. In der Nacht war es bestimmt noch kälter! An diesem Tag warten ein paar wunderschöne, coole Singletrails auf uns und unsere Anstrengungen werden mit einer sensationellen, atemberaubender Aussicht belohnt. Der Weg führt uns aber auch durch ein grosses Waldbrandgebiet. Da muss ein grosses Feuer in den letzten Jahren getobt haben! Wir erfreuen uns an der Blumenvielfalt am Wegrand. Kurz vor Wenatchee biken wir auf einem fast nicht mehr enden wollenden Singletrail. Ein paar Mal müssen wir einen Bach überqueren, welcher unser Fahrgeschick und Mut herausfordert😂 Müde aber glücklich von dieser schönen Etappe kommen wir in Wenatchee an, wo wir von unserem Warmshower Kevin mit seiner Frau Michelle und den beiden kleinen Kindern herzlich empfangen werden. In ihrem schönen Studio neben dem grossen Haus und dem wunderschönen Garten dürfen wir übernachten und tanken neue Energie für die nächste Etappe.

Mit Rückenwind radeln wir dem Fluss Columbia entlang und stoppen bei einem Bauernhof, wo wir leckere Kirschen und Saft schmausen. Nach dieser freudigen Stärkung biegen wir ab vom Highway in ein Seitental und kurbeln einige Höhenmeter hoch. Eine wunderschöne Aussicht wird uns von dieser Anhöhe geboten. Auf dem Plateau fahren wir an grossen Kornfeldern entlang. Bei einer alleinstehenden Farm bitten wir um Wasser und mit vollen Flaschen radeln wir noch einige Kilometer bis wir dann unser Nachtlager aufstellen wollen. Aber dann wird Andi von einer Sandbank in einer Kurve überrascht und stürzt. Oh nein! Was nun? Andis Knie ist aufgeschlagen und er hat grosse Schmerzen. Da die Verletzung mehr nach Prellung und Schürfung aussieht, entscheiden wir uns gleich nebenan zu campieren und hoffen, dass die Schmerzen über Nacht lindern. Am nächsten Morgen hat sich die Situation nicht verbessert, das Knie schmerzt immer noch sehr und eine Belastung des Knies ist nich möglich. Wir rechnen bereits mit schlimmeren, jedoch haben wir hier keinen Handyempfang und ein Auto wird hier auch nie durchfahren. Somit überprüfen wir unser Essensvorrat und bleiben einen weiteren Tag an diesem Plätzchen. Judith fährt zum naheliegenden Bach um Wasser zu holen und Andi ruht sich aus. Dann aber lässt der Schmerz nach und nach einer weiteren Nacht kann Andi wieder aufs Rad. Zumindest geht Fahrradfahren besser als gehen. Somit haben wir nochmals Glück gehabt und sind nur mit einem blauen, offenen Knie davon gekommen. Ufff, unser Reise geht noch weiter! Durch die spezielle, eindrückliche und schöne Schlucht des Douglas Creeks führt unser Weg. Mehrmals müssen wir Bäche überqueren. Eine extrem steile Rampe hoch schaffen wir es nur zu zweit bis wir dann mit einer sensationellen Aussicht auf das grüne, kultivierte und bewässerte Tal sehen. Beim ersten Haus bitten wir um Wasser. Es ist eine spannende Begegnung mit diesem Farmerpaar. Sie warnen uns vor Klapperschlangen, welche sich gerne im hohen Gras aufhalten. Die Gegend ist sehr trocken und es gibt nur Bäume um die Häuser. So halten wir für unsere Mittagsrast unter einem Baum einer Farm. Das Farmerpaar bringt uns zwei Campingstühle und bietet uns eine Mitfahrgelegenheit in die nächste Stadt Ephrata an. Da Andis Knie beim Radeln nicht schmerzt, wir Rückenwind haben und es meist runter geht, lehnen wir dankend ab.

In Ephrata kaufen wir Essensvorräte für die nächsten zwei Tage ein. Auch am nächsten Tag geniessen wir Rückenwind. Nach dem Moseslake kommen wir and richtigen Sanddünen vorbei. Mehrere Campingvans campieren dort und einige Camper crossen auf Quads und Motorräder über die Dünen. Die Gegend ist flacher geworden und wir fahren an vielen Kornfeldern und Grasflächen vorbei. Bei einem Farmer bitten wir einmal mehr um Wasser und kommen ins Gespräch. Die Frau ist ursprünglich eine Schweizerin aus Einsiedeln, kann jedoch kein Schweizerdeutsch und sie war noch nie in der Schweiz. Der pensionierte Mann, ursprünglich von Norwegen, lebt von seiner Heuernte. In Warden führt der Trail auf die alte, ehemalige Eisenbahnstrecke John Wayne Pioneer Trail. Die Strecke ist sandig und wir kommen nur langsam vorwärts. Wir lassen etwas Luft aus den Pneus, was es dann bisschen einfacher macht durch den sandigen Weg zu fahren. Gleich neben dem Trail campieren wir. Am nächsten Morgen pumpt Andi die Räder wieder, denn wir haben uns entschieden auf die asphaltierte Strasse, welche parallel zum Trails führt und nur wenig Verkehr hat, zu wechseln. In Lind treffen wir ein schmuckes Kaffee an. Die Besitzerin möchte mit diesem Kafi “Kindra’s coffee bar” das kleine Dörfchen wieder zum Leben bringen. Zudem erfahren wir hier, dass täglich Radler vorbeikommen. Wir sind jedoch in dieser Gegend niemandem begegnet. Gestärkt radeln wir weiter auf einsamen Strassen entlang an grossen, weiten Kornfeldern bis nach Ritzville. Mmh hier im Supermarkt finden wir unseren geliebten Erdnussbutter😋. Immer wieder werden wir angesprochen, von wo wir kommen und wohin wir gehen. Meist erzählen wir nur, dass wir in Seattle gestartet sind, was für die meisten bereits als eine überwältigende, unglaubliche Distanz ist. Wir radeln noch ein paar Kilometer aus dem Städtchen raus und campieren auf einem der wenigen nicht eingezäunten Feldern. Mit Entsetzen stellen wir am nächsten Morgen fest, dass sich der Wind gedreht hat😢. Als sei dies nicht genug streng gegen den Wind zu kämpfen, biegt unsere Abkürzung auf eine sehr holprige, ehemalige Eisenbahnstrecke ein und endet auf einer Eisenbahnbrücke. Bei dieser Brücke schauen wir auf unseren Trail herunter. Das Bord ist extrem steil. Mit vereinten Kräften und mit Hilfe eines Seiles (unsere neue Bärenschnur) seilen wir uns hinunter. Wir müssen die Räder noch über einen Zaun hieven und auf einem Brett balancierend überqueren wir ein kleines Bächlein. Dann sind wir wieder auf dem richtigen Trail. Doch bereits nach wenigen Metern versperrt uns ein verschlossenes Tor die Weiterfahrt! So heisst es einmal mehr Taschen wegnehmen und mit vereinten Kräften die Räder über das Tor heben. Obwohl wir in einer sehr trockenen Gegend sind, ist dieser Trailabschnitt für kurze Zeit sehr nass. Plötzlich flattern drei Uhus 🦉 aus dem Baum. Wir sind ganz verzaubert von diesem Anblick. Leider sind wir zu wenig schnell um sie zu fotografieren. Zweimal kommt die Bärenschnur an diesem Tag erneut zum Einsatz. Von der Brücke aus schöpfen wir Wasser aus dem Fluss. Endlich am späten Nachmittag finden wir in einem Unterstand für Traktor und Heu, Schatten. Erschöpft legen wir uns hin und entscheiden uns gleich für die Nacht zu bleiben in der Hoffnung, dass der Wind am nächsten Tag wieder im Rücken ist. Ganz abgeschieden von der Zivilisation bekommen wir nicht viel vom Independent Day 4. Juli mit. Von der Ferne hören wir ein paar Feuerwerke. Ein solch schönes Plätzchen im Schatten geniesst auch das Reh und die wilden Hasen. Als wir am nächsten Tag den Farmer treffen und der nichts dagegen hat, wenn wir noch bleiben, entscheiden wir uns hier einen Tag Ruhe zu gönnen. Am darauffolgenden Tag hat sich der Wind zu unseren Gunsten gedreht. Wir radeln über einsame Felder und sehen zwei Füchse. Da wir nun vor allem Asphaltstrassen und breitere Schotterpisten wählen, kommen wir zügig voran und erreichen bereits am Mittag Rosalia. Nach einer guten Mittagspause fahren wir noch einige Kilometer in Richtung Tekoa und campieren hinter Getreide Silos. Tekoa, welches wir am nächsten Morgen erreichen, ist ein herzig kleines Dörfchen und hier endet der Washington Cross Trail.
Fazit: Den Washington Cross Trail können wir wärmstens empfehlen. Er hat uns meistens sehr viel Spass gemacht und er ist sehr abwechslungsreich. Etwas breitere Reifen wären hilfreich gewesen, wegen den zum Teil sandigen Abschnitten. Der John Wayne Pioneer Trail haben wir dann verlassen und sind auf die einsamen asphaltierten Strassen ausgewichen. Dies weil er nicht so Radler freundlich ist mit den verschlossenen Toren, den sandigen und groben Schotterabschnitten.

Die Landschaft ist wieder grüner und es hat vermehrt schattenspendende Tannen und Bäume. Nach wenigen Kilometern sind wir im neuen Staat Idaho. Zu unserer Überraschung ist unser Trail nach Plummer ein super kleiner asphaltierter Radweg, welcher früher ebenfalls einmal eine Eisenbahnstrecke war „Coeur d’Alene Trail”. Der Weg führt an einem Bach und später am See entlang. Über eine Brücke quert man den See und radelt am anderen Seeufer entlang weiter. Die Amerikaner lieben starke Motoren, was auch hier auf dem See mit vielen Speedbooten und Jetskis beobachtet werden kann. Nach fast einem Jahr geniessen wir es wieder einmal in einem See zu baden. So macht das Radeln Spass!😀👍 Gemütlich starten wir den nächsten Tag und radeln so wie viele andere Sonntagsausflügler auf dem schönen Radweg. Die Natur ist sehr eindrücklich hier. So staunen wir an einem Teich über die wunderschönen und vielen Seerosen sowie über die Pelikane. Zügig kommen wir vorwärts. So sind wir bereits am späten Nachmittag in Smelterville, wo unser GPS 14’000 Kilometer anzeigt. Ein älterer Mann mit weissem Bart spricht uns an. Wir kommen ins Gespräch, jedoch haben wir mühe ihn zu verstehen, da der Bart vieles verschluckt. Er ist beeindruckt von unserer Reiseart und offeriert uns eine Mitfahrt auf den Lookout Pass. Diese Mitfahrgelegenheit kommt uns gerade recht, denn so können wir etwas Zeit gewinnen und unsere müden Beine sind uns dankbar. Leider konnten wir uns am nächsten Tag nicht so für diese Route begeistern. Diese Olympian Regionale Veloroute war einfach eine Kiesstrasse im Wald entlang des Freeways. Zudem war unser zweite Trail zu Ende und es war nun die Frage, wie und auf welcher Route wir am besten in den Great Divide kommen. So entschieden wir uns unser Glück mit Auto stoppen in die nächstgrössere Stadt Missoula zu versuchen. Kaum 5 Minuten später stoppt der Truckfahrer Dan und nimmt uns mit. Es stellt sich heraus, dass er ein erfolgreicher Rennradfahrer war, welcher viele Rennen in der USA gewonnen hat und es fast zum Profi geschafft hat. Der Zufall oder Vorsehung wollte es, dass er nicht nur bis Missoula, sondern gleich bis Seeley Lake musste. Genau dort war es perfekt für uns in den Great Divide zu gelangen.


volle Distanz: 1536.97 km
Maximale Höhe: 1722 m
Minimale Höhe: -43 m
Gesamtanstieg: 16233 m
Gesamtabstieg: -15032 m

4 Comments

  1. Liebe JuAn
    Wirklich sehr interessanter Bericht – es zeigt auch, dass Ihr Dank der englischen Sprache noch eine zusätzliche Qualität mit den Einheimischen erleben könnt. Es ist für den Leser beeindruckend wie Ihr immer wieder unterstützt werden , aber auch was Ihr so alles zu entscheiden habt, wie Ihr stets Lösungen finden die passen und sogar, dass Euch auch das notwendige Glück hold ist (u.a. Andis Knie). Die neue Photo-Camera hat sich gelohnt, die Bilder sind sehr schön geworden. Smart finden wir auch, dass Ihr Euch Pausen gönnt und ab und zu eine Mitfahrtgelegenheit nutzt. Wir wünschen weiterhin viel Spass sowie alles Gute auf der Weiterreise – und vergesst nicht, schon bald habe Ihr etwas zu feiern (17.7.).
    Herzliche Grüsse PaMa

    1. Hoi zäme, freut uns sehr von euch den liebevolle Kommentar zu lesen 😀. Ja, im Moment ist uns das Glück hold! Wir hatten ein paar spezielle, überraschende Begegnungen, was wir dann im nächsten Blog verraten 🤫. Die Menschen sind wirklich extrem hilfsbereit, rücksichtvoll und immer für ein kleiner Chat zu haben. Wir geniessen es aber auch fernab der Bevölkerung in der Ruhe der Natur auf super flowigen Singletrails unterwegs zu sein. Liebe Grüsse Judith und Andi

  2. Hallo Judith und Andy
    Ich hatte wieder mal Zeit Euren Blog zu lesen. Es ist wirklich sehr imposant. Oft frage ich mich wie ihr das macht nur mit Velo und Zelt. Auch die Verpflegung wird sicher nicht immer einfach sein. Da haben wir es mit dem Büssli doch etwas komfortabler. Jetzt sind wir in der Gegend von Pürgos auf einem Campingplatz direkt am Meer und Pool. Am Morgen wenn die Wellen noch nicht so hoch sind wechseln Martin und ich uns mit einer SUP-Tur ab und danach gibt es Kaffee. Wenn dann die Kids auch wach sind gibt es Frühstück ohne Brot dafür Früchte und Joguth. Gerne hätten wir ab und zu Eure feine Omelette aber ich habe leider das Mehl vergessen😢. Am kommenden Donnerstag geht es dann wieder nach Hause. Apropo wie macht ihr das eigentlich mit den lästigen Fliegen und vorallem den Mücken? Jetzt wünschen wir euch weiterhin viel Glück und freuen uns schon bald wieder von Euch zu hören. LG😘

    1. Liebe Conny und Familie, freut uns sehr wieder einmal von euch auf unserem Blog zu lesen!😀 Super, dass euch Griechenland und das Reisen mit dem Büsli gefällt! A propos Omlette: Versucht es einmal mit Haferflocken und Bananen- Pancakes 🥞 Extrem einfach zum Zubereiten und ohne Mehl😀👍 (einfach pancakes mit Haferflocken googlen). Betreffend Moskitos und Fliegen hatten wir bis jetzt viel Glück und in der USA ist der Moskitospray super 😂 In der Nacht sind wir im Zelt ebenfalls bestens vor den lästigen Mücken geschützt! Hoffentlich bleibt es so! Geniesst eure Ferien und dann eine gute Heimreise! Liebe Grüsse aus Calgary Judith und Andi

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